Stuttgarter Künstler gestalten Staffeln für mehr Bewegungsanreize in der Stadt

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Stuttgarter Künstler gestalten Staffeln für mehr Bewegungsanreize in der Stadt

Im Rahmen einer Aktion des Masterplans für urbane Bewegungsräume sind im August zwei Staffeln in der Stuttgarter Innenstadt von Stuttgarter Künstlern gestaltet worden. Die Hirschstaffel mit dem Brezelmotiv stammt von Tobias Bauer, Grafikbüro ET Studio, die Bemalung der Treppe an der Schulstraße von Daniel Fritz und Florian Schupp, stapelberg&fritz gmbh.

Die beiden Treppenanlagen bieten Bürgerinnen und Bürgern seitdem einen etwas anderen öffentlichen Bewegungsraum: die ansprechende Bemalung soll zum Gang über die Treppe anregen. Das bietet sich in Stuttgart mit seinen rund 500 „Stäffele“ an. Aufgrund der Kessellage sind die Treppen gut geeignet, um Höhenunterschiede auf kürzestem Weg zu Fuß zu überwinden.

Die Bezirksvorsteherin Stuttgart-Mitte, Veronika Kienzle (Bild 1: re.), und Daniela Klein, Leiterin des Amts für Sport und Bewegung, stellen die
künstlerisch gestalteten Treppenanlagen am Hirschbuckel und an der Schulstraße
vor, die zu mehr Bewegung anregen sollen. Fotos: Frederik Laux, Rechte: LHS

Über den Masterplan für urbane Bewegungsräume
Um den Bürgerinnen und Bürgern mehr Anreize für Sport und Bewegung im öffentlichen Raum zu geben, hat die Stadt den Masterplan für urbane Bewegungsräume erarbeitet. Die Ämter für Sport und Bewegung sowie für Stadtplanung und Wohnen haben 2018 begonnen, Ideen zu sammeln und mögliche Bewegungsflächen zu identifizieren. Mit beteiligt waren Landschafts- und Freiraumplaner sowie Architekten und Stadtplaner. Anfang des Jahres wurde der Masterplan fertiggestellt und als Broschüre gedruckt. Die Idee, öffentliche Treppen farblich zu gestalten, ist bei der Erarbeitung des Masterplans entstanden.

Eine weitere Treppe soll mit der Lorenzstaffel bald folgen. Ein Entwurf von Studio Vierkant liegt bereits vor und wird umgesetzt, sobald die derzeitige Modernisierungsmaßnahme an der Staffel abgeschlossen ist. Wenn sich die Hoffnung hinsichtlich des bewegungsfördernden Effekts erfüllen, könnten weitere Projekte folgen. Denkmalgeschützte Treppenanlagen sind von der Auswahl der Standorte ausgenommen.

Quelle: Stadt Stuttgart

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