Liebesdrama “Stern ohne Namen” – Premiere im Theater Atelier Stuttgart

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Vladislav Grakovskiy inszeniert
Liebesdrama Stern ohne Namen
nach Mihail Sebastian
Premiere 25.09.2021

Liebesdrama “Stern ohne Namen” – Premiere im Theater Atelier Stuttgart

Der Zug hält zum ersten Mal in der Geschichte am Bahnhof des kleinen rumänischen Städtchens um einen blinden Passagier abzusetzen – eine junge schöne Frau in Abendkleid. Der weltfremde Astronomielehrer verliebt sich unsterblich in sie, doch diese Liebe ist zum Scheitern verurteilt.

Stern ohne Namen. Plakat © Theater Atelier


Am Samstag, dem 25. September um 20 Uhr feiert Stern ohne Namen seine Premiere am Theater Atelier Stuttgart. In einem kleinen rumänischen Städtchen der 30er Jahre führt das Schicksal eine schöne junge Frau in das Haus eines weltfremden Astronomielehrers. Die Zuneigung der beiden Menschen findet keine Erfüllung in einer dauerhaften Bindung, da sich die Frau nicht von ihrem luxuriösen Leben zu trennen vermag. Gefühlvolle Unterhaltung, einfühlsam inszeniert und gespielt.

Der rumänische Schriftsteller Mihail Sebastian (1907-1945), geboren als Iosif Hechter, verfasste zahlreiche Bühnenstücke, ein umfangreiches Tagebuch sowie einige Romane. Wegen seiner jüdischen Herkunft diskriminiert, wurde er erst lange nach seinem Tod 1945 in Rumänien und auch in Europa wieder entdeckt. Der Unfall gilt als sein bedeutendster Roman.

Die Idee, Stern ohne Namen zu schreiben hatte Mihail Sebastian beim Schneeschippen, wie er in seinem Tagebuch schreibt. Als Jude musste er täglich zwischen sechs Uhr morgens und sechs Uhr abends zum Räumungsdienst antreten, es war ein harter Winter. Sebastian erhoffte sich, mit dem Stück genügend Geld zu verdienen, um die hohen Gebühren zu bezahlen, die der damalige Staat den Juden abverlangte. Nur so konnte er der Deportation entgehen. Er titelte das Stück zunächst „Insula“ (Die Insel), dann „Ursa Mare“ (Der Große Bär) und schließlich „Steaua farà nume“.

Regisseur Vladislav Grakovskiy studierte an einer der besten Hochschulen der ehemaligen UdSSR (Taschkent, Staatliche Theater- und Kunsthochschule). Lebt seit 2002 in Deutschland. Engagements als Regisseur und Schauspieler führten ihn an verschiedenste Bühnen Deutschlands: unter anderem an das Eurotheater Central Bonn, das Internationale Theater Frankfurt, das Kammertheater Berlin. Neben seiner Tätigkeit als freischaffender Theaterschauspieler arbeitete Vladislav Grakovskiy auch für Film und Fernsehen (unter anderem The Night Father Christmas Died, Novemberkind, Der Ursprung der Gewalt, Irgendwer, Und der Zukunft zugewandt) sowie als Synchronsprecher.
2013 eröffnete er in Stuttgart Ost sein eigenes Kammertheater. In den vergangenen Spielzeiten inszenierte er unter anderem Der Idiot, Kirschgarten, Nachtasyl und Ein Tag im GULAG.

Für das Bühnenbild ist Tascha Hamm verantwortlich, das Kostümbild ist von Lara Kamysina. Stern ohne Namen ist im Theater Atelier bis Ende 2021 insgesamt siebenmal zu erleben.

Premiere 25.09.2021 / 20 Uhr / Theater Atelier
Inszenierung Vladislav Grakovskiy
Bühnenbild Tascha Hamm
Kostüme Larisa Kamysina
Mit Adrian Jakob, Ksenia Lakmut, Vladislav Grakovskiy, Oleg Lapochkin, Julia Mary/Larissa Tjurde, Alissa-Sofi Tjurde, Maxim Ruchmann.
Weitere Vorstellungen in 2021 – 15.10. / 31.10. / 14.11. / 27.11. / 5.12. / 17.12.

Kartenreservierung
Telefonisch unter 0711 12 25 46 29 oder unter tickets.theateratelier.eu sowie direkt an der Kartenkasse des Theaters www.theateratelier.eu

Theater Atelier
Stöckachstraße 55
70190 Stuttgart

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