Terrasse aus Holz – Welche Holzarten eignen sich?

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Terrasse aus Holz – Welche Holzarten eignen sich?

Eine Terrasse kann mit dem richtigen Belag viel Wirkung erzielen. Terrassen, die mit Holzdielen belegt sind, bieten viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, die eine gemütliche oder eine modern-elegante Wirkung erzielen können. Mittlerweile gibt es im Handel auch gute Holzersatzstoffe, die dem natürlichen Holz täuschend ähnlich sind und die mit einer soliden Langlebigkeit punkten. Aber auch der Naturstoff Holz kann, wenn er richtig behandelt wird, für viele Jahre der optimale Belag für den Außenbereich sein.

Die Holzterrasse: Solide, pflegeleicht und langlebig
Wer den Sommer gerne draußen verbringt ist mit einem Balkon oder einer Terrasse in der Lage, einen erweiterten Wohnbereich gestalten zu können. Wer gerne draußen ist sollte die Terrasse in der Nähe der Küche anlegen, Grillfreunde können sie auch weiter im Garten in einer geschützten Ecke anlegen. Denken Sie bei der Planung auch an die Ausstattung der Terrasse. Sonnenschirm, Grill und Gartenmöbel brauchen ausreichend Platz. Eine Terrasse sollte mindestens 12 -20 Quadratmeter groß sein, damit man auch mit seinen Gästen genügend Platz zum Sitzen und Essen hat. Mit der richtigen Dekoration wird Ihre Terrasse zu einer mediterranen oder orientalisch angehauchten Urlaubsoase.

Die meisten Menschen bevorzugen eine Holzterrasse, da das Material pflegeleicht und solide ist und ein wohnliches Ambiente vermittelt. Im Sommer punktet Holz mit einer kühlenden Wirkung im Gegensatz zu Steinen oder Betonplatten, die sich sehr stark durch die Sonneneinstrahlung erhitzen können. Holzdielen sind durch ihr Profil rutschfest und bieten ein angenehmes Laufgefühl, auch wenn man barfuß über die Dielen läuft.

Der Bau einer eigenen Holzterrasse ist für geübte DIY-Spezialisten kein großes Problem. Wichtig ist die Auswahl der geeigneten Holzsorte. Einen guten Überblick über die Auswahl geeigneter Hölzer für den Terrassenbau bieten die Kollegen aus NRW.

Holzterrasse am Waldrand. Foto © Marco Antonio Reyes / Pixabay

Bei der Auswahl des geeigneten Holzes für die Terrasse sollte man sich an heimischen Holzarten orientieren, die perfekt an das Klima angepasst sind und die aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Heimische Hölzer sind in der Regel nicht mit chemischen Holzschutzmitteln belastet, so wie das öfter bei Tropenhölzern der Fall ist. Die heimischen Hölzer sind daher ökologisch unbedenklicher. Die Haltbarkeit des Belages für den Holzboden hängt von der Dauerhaftigkeitsklasse ab und natürlich auch von dem Schutz und der Pflege, die man dem Holz gönnt. Ein Terrassendach ist eine sehr gute Möglichkeit, das Holz effektiv zu schützen und gleichzeitig für Schatten zu sorgen. Wer einen absoluten Freisitz ohne Dach plant, der sollte sich für die Klassen 1 oder 2 entscheiden, wenn es um die Langlebigkeit des Materials geht. Die heimische Eiche hat die Dauerhaftigkeitsklasse 2, das Holz der heimischen Robinie erzielt sogar die Dauerhaftigkeitsklasse 1.

Mit besonderen Schutzverfahren werden Hölzer zusätzlich haltbar gemacht. So verspricht das sogenannte „Thermoholz“, das aus heimischen Hölzern hergestellt wird, eine hohe Widerstandskraft gegen Wasser und Feuchtigkeit. Das Thermoholz wird durch ein spezielles Verfahren resistent gemacht. Eine weitere Möglichkeit, das Ambiente einer Holzterrasse zu erzielen, aber nahezu vollkommen ohne zusätzlichen Pflegeaufwand leisten zu müssen, besteht in der Möglichkeit, Verbundwerkstoffe wie WPC als Bodenbelag einzusetzen. Die WPC Verbundwerkstoffe bestehen aus Holzelementen, Papierflocken und Kunststoff. Sie sind absolut splitterfrei und rutschsicher. Während Holzdielen zum Erhalt regelmäßig behandelt werden sollten, mit Öl oder anderen Schutzmitteln, entfällt dies bei WPC vollkommen.

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