Cooles Ranking für heiße Sommertage: Die 15 besten Höhlen in Deutschland

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Cooles Ranking für heiße Sommertage: Die 15 besten Höhlen in Deutschland

Die Sommerurlaubssaison 2021 startet und viele Deutsche verbringen ihre wohlverdiente freie Zeit im eigenen Land. Wer noch einen Aktivitätentipp für zu heiße oder zu nasse Urlaubstage sucht, der sollte sich die rund 50* hiesigen Schauhöhlen nicht entgehen lassen. Durch viele von ihnen führen Wegenetze, die jede Menge Spannung und Abenteuer für große und kleine Entdecker bieten. Passend dazu hat das Kurzreiseportal kurz-mal-weg.de (KMW) alle Schauhöhlen in Deutschland anhand verschiedener Kriterien miteinander verglichen und stellt die Top 15 in einem Ranking vor.

Für das Rankingergebnis zählen das Besuchererlebnis (Höhlenweglänge), der Eintrittspreis, die Infrastruktur mit nahegelegenen Parkplätzen, Bahn- und Busanbindung (bis ein Kilometer), Google-Bewertungen, das durchschnittliche Suchvolumen sowie die Hashtaganzahl auf Instagram. In jeder Kategorie wurden maximal fünf Punkte vergeben, so konnten maximal 30 Punkte erreicht werden.

Platz 01: Teufelshöhle Pottenstein (29,23 von 30 möglichen Punkten)
Auf das Siegertreppchen der besten Schauhöhlen Deutschlands schafft es die Teufelshöhle Pottenstein. Die größte Tropfsteinhöhle der Fränkischen Schweiz beeindruckt mit einer durchschnittlichen Google-Bewertung von 4,6 Punkten sowie einer guten Bus- und Bahnanbindung und einem ausreichenden Parkplatzangebot. Ein Höhlenrundgang mit Guide dauert rund 45 Minuten. Auf den 800 Metern kann man beispielsweise das Skelett eines Höhlenbären entdecken. Die Teufelshöhle ist auch Mitglied im Deutschen Heilstollenverband und bietet Kuraufenthalte für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen.

Platz 01: Teufelshöhle Pottenstein (29,23 Punkte). Foto © kurz-mal-weg.de

Platz 02: Barbarossahöhle (29,10 von 30 möglichen Punkten)
Den zweiten Platz greift sich die Barbarossahöhle im Nationalen GeoPark Kyffhäuser, in Nordthüringen. Sie gehört zu den zwei weltweit einzigartigen Schauhöhlen im Anhydritgestein. Ende 1865 wurde sie zufällig von Bergleuten bei der Suche nach Kupferschiefer entdeckt. Besonders beliebt sind die von Juli bis August stattfindenden Lichterwelten. In diesem Zeitraum leuchtet die gesamte Höhle in eindrucksvollen Farben.

Platz 03: Bilsteinhöhle (28,81 von 30 möglichen Punkten)
Bronze geht an die Bilsteinhöhle im Naturpark Arnsberger Wald in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt umfasst das Höhlensystem 1.850 Meter, davon laden 400 Meter zu einer Begehungstour mit Blick auf die wundersamen Tropfsteinformationen ein. Die Höhle ist besonders günstig mit dem Auto, aber auch mit Bus und Bahn erreichbar. Ebenfalls kann sich die durchschnittliche Google-Bewertung von 4,6 Punkten sehen lassen.

Platz 04: Maximiliansgrotte (28,79 von 30 möglichen Punkten)
Die Maximiliansgrotte bei Krottensee südlich von Auerbach in der Oberpfalz landet beim Schauhöhlen-Ranking auf Platz vier. Besucher können bei einer Führung entlang des 700 Meter langen Weges einige Besonderheiten entdecken. Zum Beispiel schwarze Tropfsteine und den „Eisberg“ – der größte Tropfstein Deutschlands mit einer Höhe von sechs Metern und einer Breite von drei bis vier Metern.

Platz 05: Dechenhöhle (28,76 von 30 möglichen Punkten)
Mit 1.765 Hashtags ist die Dechenhöhle Deutschlands Instagram-Höhlenchampion und belegt im Gesamtvergleich Platz fünf. Gelegen im 20 Kilometer langen Tropfsteinhöhlenpark des „Grüner Tals“ im nördlichen Sauerland bei Iserlohn gilt sie als eine der schönsten Höhlen der Bundesrepublik. Sehenswerte Stalaktiten und Stalagmiten wie die rund drei Meter hohe „Palme“ sowie ganze Tropfsteinwände haben bis jetzt rund 14 Millionen Besucher angezogen. Neben normalen Führungen finden hier je nach Saison auch Erlebnisführung für Kinder, Laternenführungen mit St.-Martins-Schauspiel, Whisky-Tastings oder „Höhlenlichter“ mit Beleuchtungskunst statt.

Platz 06: Atta-Höhle (28,73 von 30 möglichen Punkten)
Die Atta-Höhle in Attendorn östlich von Wuppertal schneidet besonders gut bei Google-Bewertungen, dem allgemeinen Suchvolumen sowie der Erreichbarkeit mit dem eigenen PKW sowie ÖPNV ab. Auf einer Strecke von fast zwei Kilometern erkunden Besucher diese imposante Unterwelt und können sich an heißen Sommertagen bei konstanten neun Grad abkühlen. Highlight: Der original Atta-Käse, der in der Tiefe reift und bei Besichtigung der Atta-Höhle auch verkostet werden kann.

Platz 07: Drachenhöhle Syrau (28,70 von 30 möglichen Punkten)
Tägliche Führungen und Lasershow erwarten Gäste in der Drachenhöhle Syrau im sächsischen Syrau südwestlich von Zwickau. Als Höhlenmaskottchen wartet der kleine Drache Justus auf seine Gäste in circa 16 Metern Tiefe.

Platz 08: Heinrichshöhle (28,66 von 30 möglichen Punkten)
Mit allen Sinnen in die Welt der Höhlen und des Karstes einzutauchen: Das geht in der Heinrichshöhle im nordsauerländischen Hemer. Zusammen mit dem bewaldeten Geotop „Felsenmeer Hemer“ möchten die Verantwortlichen die Möglichkeiten bieten, die facettenreiche unterirdische Welt kennenzulernen und das Verständnis für dieses schützenswerte Naturphänomen wecken. Neben Führungen für Familien und Tagesausflügler, gibt es auch Spezialthemenführungen sowie Kinderprogramme.

Platz 09: Balver Höhle (28,64 von 30 möglichen Punkten)
Besonders bei Instagram beliebt ist die Balver Höhle im Hönnetal bei Balve in Nordrhein-Westfalen und landet somit auf dem neunten Ranking-Platz. 1.507 Instagram-Posts gehen auf das Konto der größten offenen Kulturhöhle Europas. In der großen Steinhalle in fast 90 Metern Tiefe feiern in Nicht-Corona-Zeiten bis zu 2.000 Menschen. Besonders eindrucksvoll sind die hier stattfindenden Konzerte, die eine ganz eigene Akustik und Atmosphäre bieten. Die Höhle ist nur für Gruppen zugänglich und derzeit geschlossen.

Platz 10: Kluterthöhle (28,62 von 30 möglichen Punkten)
Den längsten Führungsweg hat die zehnt-platzierte Kluterthöhle in Ennepetal, Nordrhein-Westfalen, zu bieten. Die Wegstrecke zieht sich über zwei Kilometer mit unterirdischen Seen, geheimnisvollen Gängen und Hallen. In Deutschland einzigartig ist die Möglichkeit, durch ein versteinertes Korallenriff mit Muscheln und Schwämmen zu wandern. Dies ist aber nur im Rahmen einer Führung nach Anmeldung möglich. Dank der besonderen Höhlenluft können Besucher mit Atemwegserkrankungen auch Einlasszeitfenster für Atemwegstherapien buchen.

Platz 11: Aggertalhöhle (28,58 von 30 möglichen Punkten)
Auf dem elften Platz ist die Aggertalhöhle Ründeroth. Sie punktet nicht nur mit einem humanen Eintrittspreis von 4,50 Euro für Erwachsene und 3,50 für Kinder bis 15 Jahre, sondern auch mit Erlebnisfaktor: Mit 1.071 Metern Ganglänge ist sie die längste Höhle im Rheinland und hat einen Höhenunterschied von 31 Metern. Dabei hat der für Besucher freie Führungsweg lediglich eine Länge von 270 Metern. 45 bis 50 Minuten dauert eine unterirdische Tour, die in regelmäßigen Abständen stattfindet. Geöffnet ist die Höhle von April bis November. Im Winter haben Fledermäuse hier ihr Winterquartier.

Platz 12: Schillat-Höhle (28,43 von 30 möglichen Punkten)
1992 wurde die Schillat-Höhle im Süntelgebirge im Weserbergland in Niedersachsen bei Sprengarbeiten entdeckt und zur Schauhöhle ausgebaut. Coronabedingt hat die Höhle derzeit geschlossen. Im Regelfall entdecken Gäste auf geführten Rundgängen detailgetreue Reproduktionen frühester Felsmalerei und die unterschiedlichsten Formen von Tropfsteinen. Schauvitrinen mit Fossilien und Mineralien geben einen Blick in die Zeit der Dinosaurier. Highlights sind der Märchenwald mit funkelnden Kalzitkristallen und die 3D-Diashow mit Bildern aus der benachbarten, streng geschützten Riesenberghöhle.

Platz 13: Wiehler Tropfsteinhöhle (28,36 von 30 möglichen Punkten)
Die Wiehler Tropfsteinhöhle im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen ist bestens mit dem Auto oder Bus und Bahn erreichbar. Umgeben von Sandstein und Tonschiefer liegt sie in einem isolierten Kalksteinnest. Nach 26 Stufen ist man bereits sieben Meter unter der Erde. Ein Höhepunkt auf der Höhlenführung ist die Kristallgrotte, ein ehemaliger mit Kalzitkristallen ausgekleideter Höhlensee.

Platz 14: Nebelhöhle (28,28 von 30 möglichen Punkten)
Bei konstanten Temperaturen zwischen acht bis zehn Grad ist die Nebelhöhle auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg ein perfektes Ausflugsziel an schwitzigen Sommertagen. Die Tropfsteinhöhle bietet ein besonders authentisches Erlebnis mit Stalagmiten, Stalaktiten und Stalagnaten. Die Tropfsteine, die sich teilweise mitten im Weg aufbäumen, sind entweder nur niedrig oder gar nicht eingezäunt. So entsteht ein wirklich hautnahes Naturerlebnis.

Platz 15: Reckenhöhle (28,26 von 30 möglichen Punkten)
Ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis und eine gute Verkehrsanbindung verhelfen der Reckenhöhle auf Platz 15 des deutschlandweiten Höhlenrankings von kurz-mal-weg.de. Sie liegt im nordrhein-westfälischen Balve und wurde 1888 von Franz Recke entdeckt. Er beobachtete Wasserdämpfe, die zur Winterzeit aus einem Spalt aufstiegen. 1890 wurde der erste Teil der Höhle als Schauhöhle eröffnet.

Das gesamte Ranking mit 52 Schauhöhlen gibt es auf dem KMW-Reisemagazinblog: www.kurz-mal-weg.de/reisemagazin/reise-trends/schauhoehlen-ranking. Wer Lust bekommen hat, auf Erkundungstour durch Deutschlands beste Schauhöhlen zu gehen, findet passende Kurzreiseangebote in die genannten Regionen unter www.kurz-mal-weg.de.

*Schauhöhlenanzahl laut Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher.

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