Mehr RadKULTUR für mehr Klimaschutz

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Mehr RadKULTUR für mehr Klimaschutz

Neuer Koalitionsvertrag: Initiative RadKULTUR wird flächendeckend fortgeführt als Beitrag zur Verdopplung des Radverkehrs bis 2030 Mit vielfältigen Aktionen im ganzen Land lädt die Initiative RadKULTUR des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg zum Mitmachen ein und ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern positive Radfahr-Erlebnisse. Insbesondere Berufspendlerinnen und -pendler werden dazu motiviert, öfter aufs Rad zu steigen. „Mit der RadKULTUR wollen wir zeigen, wie einfach es ist, das Rad in den eigenen Alltag zu integrieren: oft ist man damit praktischer und schneller unterwegs – dazu auf gesunde und klimafreundliche Art!“, sagt Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL. „Wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollen, muss der Anteil des Radverkehrs deutlich wachsen. Im neuen Koalitionsvertrag ist eine Verdoppelung auf 20 Prozent bis 2030 festgehalten. Neben dem Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur trägt die Initiative RadKULTUR zur Steigerung der Attraktivität des Verkehrsmittels Fahrrad in Baden-Württemberg bei.“

Das Ziel des Ministeriums für Verkehr ist es, moderne und nachhaltige Mobilität zu fördern. Daran arbeitet auch der Bereich „Neue Mobilität“ bei der landeseigenen Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg, in dem die Initiative RadKULTUR angesiedelt ist. Bereichsleiterin Monika Burkard betont, dass die RadKULTUR die Menschen in Baden-Württemberg in ihrem Alltag erreichen will: „Wir alle zählen! Wenn wir es schaffen, das Rad als selbstverständliches Verkehrsmittel für unsere Alltagswege in unseren Köpfen zu verankern, entsteht eine neue Radkultur in Baden-Württemberg.“

Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet die RadKULTUR im Netzwerk mit Kommunen, Unternehmen und Institutionen aus ganz Baden-Württemberg zusammen. Das Herzstück ihrer Arbeit sind die Förderkommunen, von denen es im Jahr 2021 im ganzen Land 17 gibt. Gemeinsam werden vielfältige Aktionen rund ums Rad geplant und durchgeführt, zum Beispiel die RadSchnitzeljagd, bei der die Bürgerinnen und Bürger ihre Kommune mit dem Rad neu entdecken können. Das Ziel der Kommunenförderung ist, dass Städte und Gemeinden auch langfristig in die Förderung des Radverkehrs durch Mitmach- und Serviceangebote einsteigen. Bei der Aktion STADTRADELN des Klima-Bündnis unterstützt die RadKULTUR alle Kommunen und Unternehmen in Baden-Württemberg, in dem sie unter anderem die Teilnahmegebühr fördert. Die RadKULTUR-Servicestelle unterstützt zudem als kompetente Ansprechpartnerin bei der Umsetzung des Wettbewerbs.

RadSchnitzeljagd Beispiel. Foto © Initiative RadKULTUR

Weitere Anreize zur Radverkehrsförderung bieten die vielfältigen RadKULTUR-Module. Besonders beliebt: die RadService-Punkte. An den fest verankerten Reparatursäulen können Bürgerinnen und Bürger bzw. Mitarbeitende kleine Defekte am Rad selbst beheben oder die Reifen aufpumpen. Das Modul RadCheck bietet Sichtbarkeit und Service: ein Team aus Mechanikerinnen und Mechanikern baut eine mobile Fahrradwerkstatt auf und bietet einen für die Radfahrenden kostenlosen Rundum-Check des Rades an. Viele Städte und Gemeinden verbinden den RadCheck mit weiteren Aktionen rund ums Rad. Für die Umsetzung dieser und aller weiteren Module sowie die zugehörige Öffentlichkeitsarbeit bietet die RadKULTUR Vorlagen, Textbausteine und einfach zu individualisierende Materialien wie etwa Plakate.

Die RadKULTUR-Förderkommunen und die vielfältigen Module der RadKULTUR sorgen für eine große Sichtbarkeit der Radverkehrsförderung im ganzen Land. Sie motivieren dazu, das Rad in den Alltag zu integrieren und es als selbstverständliches Verkehrsmittel zu etablieren – für eine lebendige RadKULTUR in Baden-Württemberg! Alle Informationen rund um die Module und Bausteine der RadKULTUR finden Sie unter www.radkultur-bw.de.

Für eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur in Baden-Württemberg Das Land fördert mit der Initiative RadKULTUR eine moderne und nachhaltige Mobilität – und das bereits im zehnten Jahr. Das Ziel des Ministeriums für Verkehr: Den Anteil des Radverkehrs deutlich steigern. In enger Zusammenarbeit mit Kommunen, Arbeitgebern und einem wachsenden Partnernetzwerk macht die Initiative das Fahrradfahren im Alltag zugänglich und erlebbar. Kommunikationsmaßnahmen, Veranstaltungen und weitere innovative Formate der RadKULTUR unterstreichen die Relevanz des Fahrradfahrens: Es ist gesund, zukunftsfähig – und somit eine zeitgemäße Form der Mobilität. Weitere Informationen: www.radkultur-bw.de.

Über das Klima-Bündnis und das STADTRADELN
Das Klima-Bündnis ist ein Netzwerk europäischer Kommunen in Partnerschaft mit indigenen Völkern, das lokale Antworten auf den globalen Klimawandel entwickelt. Seit 2008 dient das STADTRADELN dem Klimaschutz sowie der Radverkehrsförderung und kann weltweit von allen Kommunen an 21 zusammenhängenden Tagen vom 1. Mai bis 30. September durchgeführt werden. Mehr Informationen zum STADTRADELN finden Sie unter www.stadtradeln.de sowie www.radkulturbw.de/stadtradeln.

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