Das Musikfest Stuttgart 2021 – »Geschmacksache«!

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Das Musikfest Stuttgart 2021 – »Geschmacksache«!

»Geschmacksache« ist das Thema des diesjährigen Musikfests Stuttgart vom 12.-26. Juni. Musik unterschiedlicher Stile aus nahezu allen Epochen trifft auf Kulinarik, verblüfft in ungewöhnlichen Bearbeitungen und Crossover-Programmen und überrascht in eigenwilligen Konzertformaten. Über Geschmack, der ein Inbegriff für Stil und Stilbeherrschung wurde, sinnierten schon die Zeitgenossen J.S. Bachs. Das Musikfest Stuttgart lädt Jung und Alt, Musikliebhaber und solche, die es noch werden, ein, Geschmack in allen seinen kulturellen Facetten zu entdecken. Dafür hat die Internationale Bachakademie Stuttgart international renommierte KünstlerInnen und Ensembles eingeladen sowie in Kooperation mit zahlreichen Stuttgarter Kulturinstitutionen ein Festival konzipiert, das weit über die Landeshauptstadt hinausstrahlt. Der Vorverkauf startet heute. Auf www.musikfest.de informiert die Internationale Bachakademie Stuttgart tagesaktuell über das Programm und ggf. auftretende pandemiebedingte Änderungen.

Eine Geschmacksexplosion zum Auftakt
Mit Mikis Theodorakis‘ mitreißendem Oratorium Canto General eröffnen Hans-Christoph Rademann und die Gaechinger Cantorey das Musikfest Stuttgart 2021 am 12. Juni. Griechische Klänge und Rhythmen, lateinamerikanische Stilelemente und ein bunt besetztes Instrumentalensemble sorgen für eine Geschmacksexplosion.

Dem Eröffnungskonzert gegenüber steht der feierliche Abschluss des Musikfests, den Hans-Christoph Rademann und die Gaechinger Cantorey mit einem musikalischen »Menu Surprise« begehen: Acht Gänge eines französischen Gourmetmenus in Form eines moderierten barocken Überraschungsprogramms spielt das Ensemble am 26. Juni um 19 Uhr im Beethoven-Saal der Liederhalle.

Die geschäftsführende Intendantin Katrin Zagrosek präsentiert die Neuausrichtung des Musikfest Stuttgart, das dann wegen Corona abgesagt wurde

Sichten auf Bach – große Barockinterpreten zu Gast in Stuttgart
Sie ist das traditionelle Rückgrat des Musikfests und sie bringt alljährlich renommierte Barockinterpreten nach Stuttgart: die Konzertreihe »Sichten auf Bach« im Musikfest. In diesem Jahr ist Jordi Savall mit dem Concert des Nations und Bachs Musikalischem Opfer (16. Juni) sowie Alexander Grychtolik mit der Deutschen Hofmusik und der Welterstaufführung von Bachs »Feier des Genius« (23. Juni) zu Gast. Václav Luks und das Collegium 1704 interpretieren bei »Bach italienisch« zwei Bach-Kantaten im italienischen Stil (24. Juni) und Grete Pedersen und Det Norske Solistkor lassen Bach Motetten mit zeitgenössischer norwegischer Musik kontrastieren (Achtung coronabedingte terminliche Verschiebung auf den 26. Juni, 13 Uhr, Stiftskirche). Die »Sicht auf Bach« von Hans-Christoph Rademann und der Gaechinger Cantorey bringt im »Geschmacksvergleich« drei Bachkantaten, die auf dem Gemeindelied » Was Gott tut, das ist wohlgetan« basieren, zur Aufführung (20. Juni).

High tech und high culture – Unternehmen Musik
Die Einzigartigkeit der Region Stuttgart mit ihrem Profil aus »high tech« und »high culture« integriert die Reihe »Unternehmen Musik« ins Musikfest, indem sie das Festival in die Unternehmensgebäude von Kärcher, der Klett Gruppe, TRUMPF und ElringKlinger bringt. Bei Kärcher präsentiert der renommierte Intrada Chor Moskau russische Chormusik des 18.-20. Jahrhunderts (14. Juni). Bachs Instrumentalmusik erklingt bei TRUMPF in ganz neuem Licht als Scat-Gesang des Vokalsextetts SLIXS (16. Juni). Im Innenhof der Klett Gruppe bleibt beim beschwingten Open Air Konzert mit dem Swing-Trio »Die Couchies« kaum ein Auge trocken (19. Juni), und schließlich interpretiert der frühere Star-Bariton Thomas Quasthoff als Sprecher Brahms Liederzyklus »Die schöne Magelone« bei ElringKlinger in Neuffen (21. Juni).

Ein Fest der Kulturinstitutionen Stuttgarts
Auch in diesem Jahr kooperiert die Bachakademie im Musikfest wieder mit zahlreichen Stuttgarter Kulturinstitutionen. Das SWR Symphonieorchester, das Staatsorchester mit Cornelius Meister, die Stuttgarter Philharmoniker mit Dan Ettinger und die Internationale Hugo-Wolf-Akademie sind mit eigenen Programmen rund um das Thema Geschmack im Musikfest vertreten. Der Hospitalhof, die Stiftskirche, die Galerie Kernweine, das Weinbau Museum Uhlbach, das Landesmuseum, St. Fidelis und St. Eberhard stellen als Organisationpartner ihre Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung.

Überraschende Konzertformate und unterschiedliche Geschmäcker
In Einzelkonzerten und überraschenden Formaten erleben die Stuttgarter ein einzigartiges und hochkarätiges Programm rund um den Geschmack in allen seinen Facetten. Der polnische Ausnahmepianist Piotr Anderszewski spielt seine persönliche Auswahl an Stücken aus J.S. Bachs »Wohltemperierten Klavier« (13. Juni), Sebastian Manz und das CasalQuartett begeben sich auf einen Grenzgang zwischen Klezmer und Klassik (14. Juni) und Philharmonix, eine Truppe aus Wiener und Berliner Philharmonikern, gibt voller Spaß und virtuoser Spielfreude ein Crossover-Programm zum Besten (22. Juni). Und in der Chorstadt Stuttgart sind in diesem Musikfest mit dem RIAS Kammerchor und der Cappella della Torre, den Tallis Scholars, dem Intrada Chor Moskau und Det Norske Solistkor gefeierte Spitzenchöre zu Gast.

Eine geschmacklich überraschende Fusion von Musik und Kulinarik erleben BesucherInnen bei der »Barocken Völlerei« mit Weinbegleitung im Weinbaumuseum Uhlbach, wo das französische Barockensemble Le Caravansérail ein Programm rund um diese barocke Todsünde präsentiert (17. Juni). Das Loungekonzert »Dances« in der Galerie Kernweine entwickelt sich zum schwungvollen Tanzabend (19. Juni). Schließlich wandeln die Besucher des »Geschmackswechsels« am 25. Juni einen ganzen Tag durch unterschiedliche Orte und Geschmacksrichtungen, wenn Fruchtkasten, Hospitalhof und Gustav-Siegle-Haus zur geschmacklichen Bühne für das Barockensemble Hamburger Ratsmusik, das Jazztrio Dock in Absolute und das exzentrische Ensemble Faltenradio werden.

Karten und Auskunft: Tel.: 0711 619 21 61 und karten@bachakademie.de
Weitere Infos: www.bachakademie.de

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